Therapie

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Sonntag, 25. September 2016

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Therapie, Therapeuten und deren Heilerfolge

Das Grundprinzip

Zur erweiterten Reinkarnationshypothese, die Karma und Erinnerungen an das Jenseits einschließt, gehört die Vorstellung, dass Handlungen und insbesondere Traumata, die in früheren Leben begangen bzw. erlitten wurden, einen Einfluss auf die Gesundheit bzw. das physische und psychische Befinden im heutigen Leben haben. Ruft man die Handlungen oder die Entstehungsgeschichte der Traumata in Rückführungen in die Erinnerung zurück und wendet symbolisch heilende Handlungen darauf an, so kann eine ursächliche Gesundung erzielt werden. Schulmedizinisch therapieresistente Beschwerden, die nur symptomatisch gelindert werden können, werden so heilbar.

Wie die Information aus früheren Leben über den Tod hinaus erhalten und bis ins neue Leben übertragen werden kann, bleibt unerfindlich. Aber Ian Stevensons Erkenntnisse über Geburtsmale und kindliche Missbildungen, die oft in guter Übereinstimmung mit (meist tödlichen) Verletzungen stehen, welche die zugehörigen früheren Personen in vergangenen Leben erlitten haben, deuten darauf hin, dass die mysteriöse Informationsübertragung tatsächlich existieren könnte.

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Heilerfolge

Wissenschaftliche Studien gibt es nicht. Vier Praktiker haben an kleinen Fallzahlen (25 – 50) 60% bis 80% Erfolg (einschließlich Besserungen) gemessen.

Fünf Autoren haben Ergebnisse von Umfragen bei Therapeuten über deren Erfolge veröffentlicht und melden vergleichbare Werte.

In Band 2b (Inhalt hier anschauen) steht zu lesen, dass ich unter 177 einschlägigen Büchern 59 gefunden habe, in denen 48 Reinkarnationstherapeuten von 291 Beispielen vollständiger Heilung durch Rückführung in frühere Leben berichten. Sie teilen sich hälftig in psychische und physische Symptome. 57% der körperlichen Symptome waren als schulmedizinisch nicht heilbar bezeichnet worden. In 44% der Fälle wurde der Verlauf (unterschiedlich lange) nachverfolgt, und bestätigt, dass die Heilung anhielt.

In fast allen dieser Heilungsfälle wurden grausame Schicksale und unnatürliche Todesarten im früheren Leben erinnert. Diese erlauben es immer, einen sinnvollen Bezug zum Symptom herzustellen. Auch bei mehreren gleichzeitig vorhandenen Symptomen fand sich eine sinnvolle Erklärung und gelang die Heilung. In 10 Fällen erfolgreicher Heilung wurden die Aussagen bzw. Erinnerungen des Patienten nachgeprüft und ihre Richtigkeit bestätigt. In 12 Beispielen fand sich im heutigen Leben keine Ursache für die Beschwerden, die der Rückführer dann aber mit dem Blick in frühere Leben heilen konnte. In 6 Fällen wurde eine mögliche Ursache im heutigen Leben aufgedeckt und behandelt. Dies reichte aber nicht zur Heilung. Erst der Blick ins frühere Leben brachte den ersehnten Erfolg.

Am häufigsten wurden Heilerfolge folgender Beschwerden genannt:

Ängste/Phobien (82 der 291 Fälle), Schmerzen (61), Ehe- u. Beziehungsprobleme (21), Sexualprobleme (15), Atemwege (12), Internistisches (11), Süchte (9), Zwänge (9), Schuldgefühle (8), Hautprobleme (7), Allergien (6).

Natürlich wäre es wünschenswert, von unabhängiger Seite statistische Daten über Heilerfolge zu erhalten. Dazu müsste die Schulpsychologie anerkennen, dass solche auf der Basis von Rückführungen überhaupt möglich sind. Davon sind wir aber noch weit entfernt.

Die gängige Art, diese Heilerfolge ohne einen Zusammenhang mit früheren Leben zu erklären, besteht darin, sie “Symboldramen” zuzuschreiben.

Mit Symboldramen ist gemeint, dass Patienten aus einer inneren Not heraus unbewusst eine Geschichte konstruieren, die ihre Probleme symbolisch wiedergibt. Durch Verlagerung auf eine andere Person (die frühere Person) und in eine andere Zeit (das frühere Leben) wird erreicht, dass die persönliche Betroffenheit nicht mehr so stark schmerzt. In Band 2b (Inhalt hier einsehbar) wird gezeigt, dass dies - insbesondere bei verifizierten Rückführungen - nicht als generelle Erklärung taugt.

Ein kurzes Beispiel für eine Reinkarnationstherapie:

    Der Therapeut Eddy leidet seit vielen Jahren an Nackenschmerzen, für welche seine Ärzte keine Ursache und somit auch keine Therapie finden können. Sie sprechen von psychosomatischen Schmerzen. Ohne hohe Dosen von Schmerzmitteln kann er nicht leben.

    In der Rückführung erkennt er die Ursache für seine Schmerzen darin, dass er in einem früheren Opferleben als Brotdieb gehängt wurde. Er leidet an den Nachwirkungen davon. Der Grund dafür, diesen unnatürlichen Tod erleiden zu müssen, liegt in einem noch davor liegenden Täterleben, in welchem er anderen mutwillig den Kopf abgeschlagen hatte.

    In der Rückführungstherapie befreit sich Eddy von Leid- und Schuldgefühlen, entschuldigt sich bei seinen Opfern, vergibt sich und seinem Henker, und programmiert sich neu. Eddys Schmerzen sind seitdem auf Dauer verflogen (Hardo 2011, S. 18).

Für weitere Beispiele der Heilung mittels Reinkarnationstherapie muss hier auch auf Band 2b (Inhalt hier einsehbar) und die dort angegebene Literatur verwiesen werden.                                                                                                                       zurück zum Seitenanfang (Top)

Literatur: Hardo, Trutz (2011) Leiden heißt nicht wissen / Heilung durch Rückführung, Silberschnur, Güllesheim, ISBN: 978-3-89845-340-0

Therapeuten

“Reinkarnationstherapeut” ist kein anerkannter Beruf. Daher gibt es kein offizielles Diplom, das die Befähigung bestätigt. Es gibt nur Lehrerlaubnisse einzelner Lehrer oder “Schulen”. Therapie darf aber von Heilpraktikern, Ärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern  angeboten werden. Rückführungen kann Jedermann ohne staatliche Zulassung durchführen, solange er nur beratend und nicht therapeutisch tätig wird. Die Anbieter dieser Dienstleistung nennen sich “Rückführungsbegleiter”. Mir ist keine Quelle bekannt, die objektive Auskunft über die Qualifikation von Reinkarnationstherapeuten und deren Heilerfolge erteilen würde. Man ist auf die subjektive Darstellung einzelner Therapeuten angewiesen.

Wer also einen Reinkarnationstherapeuten oder Rückführungsbegleiter sucht, muss sich auf sein Gespür verlassen und - wie bei der Suche nach einem Psychotherapeuten - sich einen persönlichen Eindruck vom Rückführer verschaffen und mit demjenigen zusammenarbeiten, bei dem man ein gutes Gefühl hat. (Ratschläge dazu in Band 2b.)

Wichtig: In keinem Fall sollten Rückführungen den Besuch beim Arzt ersetzen, allenfalls ergänzen!

Es ist ratsam nach dem Erfahrungshintergrund des Rückführers u. a. zu fragen:

  • Bei wem hat er/sie gelernt? (Ein bekannter Name ist zwar keine Garantie für Qualität, aber ein Positivum.)
  • Welche Technik wendet er/sie an (Hypnose oder Sedierung in den Alphazustand)? (Die leichte Hypnose im “Alphazustand” ist sicherer.)
  • Wie viele Rückführungen in welcher Zeit hat er/sie schon gemacht? (Mindestens 100 pro Jahr und einige Jahre Erfahrung wären vorteilhaft.)
  • Wie hoch schätzt er/sie seine/ihre Erfolgsrate ein? (Mindestens 60% einschließlich Besserungen wäre wünschenswert)
  • Hat er/sie ein ähnliches Problem, wie das eigene, schon einmal behandelt? (Wenn ja, wäre dies auch eine “Herzstärkung”.)
  • Was sagt er/sie zu Risiken und Nebenwirkungen? (Das Thema wird in Band 2a angesprochen; s. a. Sigdell 2006)
  • Was kostet eine Rückführung? (Ein Stundensatz wie bei einem Psychotherapeuten sollte nicht überschritten werden. Ein sehr erfahrener Rückführer wird teurer sein, als ein Anfänger.)

Es ist also nicht leicht, einen Rückführer zu finden. Eine Einstiegshilfe findet man in Listen von Rückführern:

Literatur:
Sigdell, Jan Erik (2006) Reinkarnationstherapie / Emotionale Befreiung durch Rückführung, Heyne, München, ISBN: 3-453-70032-5

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