Rückführungen

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Donnerstag, 22. Oktober 2015

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Welchen Beitrag können Rückführungen von Erwachsenen in ihre früheren Leben zur Reinkarnationsforschung leisten?

Meine Antwort in Kürze:

  • Die Forschung ist hier bei Weitem nicht so fortgeschritten wie bei den Spontanerinnerungen kleiner Kinder.
  • Es gibt nur 37 nachgeprüfter Fälle, die ausführlich publiziert wurden und überzeugen können.
  • Alle diese Fälle wurden allerdings von den Betroffenen selbst recherchiert und veröffentlicht, also vom Rückführer und/oder dem Klienten oder gegen Geld Beauftragten. Eine umfängliche, unabhängige Untersuchung durch Universitätsprofessoren, wie bei den Kinderfällen, gibt es nicht.
  • Die Fälle sind noch schwerer zu recherchieren als die Kinderfälle, weil die früheren Leben meist zeitlich länger zurück liegen und häufiger Landesgrenzen überspringen.
  • Diese Fälle sind anfälliger gegen Erinnerungsstörungen (Paramnesie, Kryptomnesie), weil Erwachsene viel mehr Eindrücke aus dem heutigen Leben besitzen, als die Kinder. Diese können die Erinnerungen an ein früheres Leben überlagern und sich mit ihnen mischen.
  • In Rückführungen werden häufiger mehrere Leben erinnert, die sich ebenfalls mischen können.
  • Forschung an größeren Fallzahlen gibt es zwar, aber diese wurden niemals repliziert (durch andere wiederholt).
  • Die bisherigen Ergebnisse machen aber Mut. Sie zeigen, dass sich eine Erforschung lohnen kann, d. h., dass sie einen Erkenntnisgewinn erwarten lassen.
  • Diese möglichen Erkenntnisse betreffen unser Bild vom Menschen mit allen Folgerungen daraus - bis hin zu neuen Therapieansätzen für psychische und somatische (körperliche) Störungen.

Neu: Therapie, Alternativerklärungen, Karma, Jenseits

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Entstehung und Methodik

Die bekannteste Methode dafür, Erinnerungen an frühere Leben hervorzurufen, stellen sogenannte Rückführungen oder Alters-Regressionen dar. In der Frühphase der Methode wurde tiefe Hypnose angewendet, um an die vermutlich im Unterbewusstsein gespeicherten Erinnerungen zu gelangen. Heute wird der Klient in der Regel nur noch in einen entspannten “Alphazustand” geführt, in dem er sich voll des “Hier und Jetzt” bewusst bleibt und selbstständig Entscheidungen treffen kann (z. B. die Rückführung abzubrechen).

Auf die Möglichkeit, in frühere Leben zurückzuführen, sind einige Hypnotherapeuten und klinische Psychoanalytiker gestoßen, als sie in Anwendung ihrer Regressionstechnik bezüglich des aktuellen Lebens unpräzise Fragen stellten und unbeabsichtigt Erinnerungen hervorriefen, die sich anscheinend auf ein früheres Leben bezogen. Der Erste, dem es so erging, war der Direktor der Polytechnischen Hochschule Paris, Albert de Rochas. Er machte Versuche von 1892 bis 1910. Heutigen Schul-Psychiatern erging es ebenso: z. B. Brian Weiss, Edith Fiore, u.a.. Mehr zur Geschichte der Methode auf der Internetseite: http://www.christliche-reinkarnation.com/Ruckfuhrung.htm und in ausführlicher Form in Band 2a (hier ins Buch schauen).

Daraus hat sich seit den 1950er Jahren die Methode der Reinkarnationstherapie oder Rückführungstherapie entwickelt.  Der Kern der Methode besteht darin, im Alphazustand Erinnerungen an Erlebnisse des aktuellen Lebens und an solche in früheren Leben zu wecken. Wenn traumatische Erlebnisse auftauchen, werden sie kurz erneut durchlebt und anschließend so verarbeitet, dass psychische oder körperliche Probleme im heutigen Leben gelöst oder gelindert werden. Bis auf das Zulassen von Erinnerungen aus „früheren Leben“ bedient sich diese Methode also an sich bekannter psychotherapeutischer Methodik. Sie wird allerdings von der Schul-Psychologie und -Psychotherapie nicht akzeptiert. Therapie darf offiziell nicht angeboten werden. Daher wird von “Rückführungsbegleitung” gesprochen.

Rückführungstherapeuten kümmern sich in aller Regel nicht um die Frage, ob die Erinnerungen ihrer Klienten “echt” oder nur Phantasien sind. Ein therapeutischer Erfolg ist unabhängig davon, ob die Beteiligten an die Wiedergeburt glauben oder nicht. Für die Therapeuten ist es zumeist Beweis genug, dass ihre Methode Erfolge aufzuweisen hat.

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