Jenseits

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Donnerstag, 22. Oktober 2015

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Erinnerungen an die Zeit zwischen den Leben

Rückführer berichten häufig von angeblichen Erinnerungen ihrer Klienten an eine Zeit nach dem Tod oder ein „Jenseits“, also den „Aufenthaltsort“ der Verstorbenen.

Berichte über die Zeit zwischen den Leben sind prinzipiell nicht nachprüfbar – es sei denn, sie bezögen sich auf irdisches Geschehen in dieser Zeitspanne. Für Letzteres gibt es aber keine verifizierten Beispiele aus Rückführungen.

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Glaubwürdigkeit  -  Plausibilitätsprüfung

Auf Plausibilität oder Glaubwürdigkeit kann man solche Aussagen auf folgende Weise prüfen:

Wenn es sich dabei nur um Phantasien handelt, wäre eine kunterbunte Vielfalt mit zahlreichen inneren Widersprüchen zu erwarten. Wenn sie aber eine Realität widerspiegeln, sollten sie weitgehend übereinstimmend ausfallen.

In meinem Buch, Band 2b (hier Inhalt anschauen) werden 1131 Jenseitsaussagen untersucht, die von 41 Rückführern veröffentlicht worden sind, die unabhängig voneinander gearbeitet haben. Zieht man sinngemäß gleichartig lautende Aussagen der Rückgeführten zu einer „Kernaussage“ zusammen, so reduziert sich die Zahl der Aussagen auf 226. Das entspricht einer Reduktion oder „Stauchung“ um 80% auf 20%.

Macht man dasselbe mit entsprechenden, spontan geäußerten Jenseitsaussagen von kleinen Kindern, so findet man eine „Stauchung“ von 100% auf 13%.

Nur 4,4% der Kernaussagen aus Rückführungen sind miteinander unverträglich und 3% bleiben unentschieden.

Spontane Jenseitsaussagen kleiner Kinder decken sich zu nahezu 100% mit entsprechenden aus Rückführungen.

Normale Erklärungen für diese Gleichförmigkeit, z. B. gleichartige Glaubensvorstellungen der Klienten, werden diskutiert und können als wenig überzeugend gelten.

Beispiele von Jenseitsaussagen (kleiner Auszug aus 226 Aussagen aus Band 2b; hier Inhalt anschauen)

Der Übergang nach dem Tod:

  • Schon bald nach dem Tod ist man (wieder) zufrieden. Es gibt keinen Grund, den Tod zu fürchten. Man fühlt sich frei. (Aussage von 5 Kindern und 22 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)
  • Das Geschehen auf der Erde wird nach dem Tod (von der Seele) beobachtet. (Aussage von 33 Kindern und 26 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)
  • Nach dem Tod begegnet man verstorbenen und auch noch lebenden, manchmal sogar zukünftigen Verwandten, Freunden oder Bekannten. Man wird von ihnen begrüßt. (Aussage von 22 Kindern und 22 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)

Im Jenseits:

  • Man ist oder lebt im Jenseits mit anderen zusammen in Gruppen. Gruppenmitglieder sind etwa gleich entwickelt oder haben gemeinsame Ziele. (Aussage von 11 Kindern und 11 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)
  • Lernen und Weiterentwicklung ist das Ziel auf Erden. (Aussage von 7 Kindern und 14 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)
  • Die Wiedergeburt wird sorgfältig geplant. Weise, die nicht mehr inkarnieren müssen, helfen durch Beratung (Ältestenrat). (Aussage von 24 Kindern und 16 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)
  • Man kann den Körper, d. h. das Baby bzw. die Mutter wählen. (Aussage von 41 Kindern und 15 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)

Die Wiedergeburt:

  • Man wird unfreiwillig oder nach Überredung wieder auf die Erde zurückgeschickt. (Aussage von 15 Kindern und 14 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)
  • Man kommt freiwillig wieder auf die Erde. (Aussage von 9 Kindern und 12 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)
  • Diese beiden Aussagen widersprechen sich nicht, weil beides bei unterschiedlichen Seelen vorkommen kann.

Zurück auf der Erde:

  • Während der Schwangerschaft hält sich die Seele des Kindes mal innerhalb und mal außerhalb des Fötus auf. (Aussage von 0 Kindern und 10 Rückführern von 41, die unabhängig voneinander gearbeitet haben)

Die Sicht eines Pioniers für Rückführungen in die Zwischenlebenszeit, der 20 Jahre Erfahrung hat, Joel L. Whitton, Professor für Psychiatrie an der Universität von Toronto, Kanada, finden Sie hier auf der Websit unter ”Jenseitsberichte”.                      zurück zum Seitenanfang (Top)

Fazit

Die Gleichförmigkeit der Aussagen spricht dafür, sie nicht als Phantasien abtun zu dürfen. Die Erklärung als Kultureffekt steht auf wackligen Füßen, weil Klienten mit sehr unterschiedlicher Weltanschauung zu Wort kommen. Sie muss aber noch besser abgeklärt werden, weil bisher nur Rückführungen aus der westlichen Welt berücksichtigt worden sind.

Im Vergleich unterschiedlichster Quellen für Jenseitsschilderungen (Spontanaussagen kleiner Kinder, Rückführungen, Nahtod-Erfahrungen, mediale Durchgaben) sehe ich eine Möglichkeit, die Frage nach dem Tod und was danach kommt, aus der religiösen oder esoterischen Ecke herauszuholen und als empirische Forschung in die philosophischen Wissenschaften einzugliedern.                                       zurück zum Seitenanfang (Top)