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Replikationen, also Untersuchungen zu Kinderfällen, die in der Gründlichkeit durchgeführt wurden, die man von Stevenson kennt, sind farblich gekennzeichnet.

p1

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Meine persönliche Beurteilung

Mehrere Phänomene / Übersichten / Überlebensforschung

Braude,
Stephen E.

Immortal Remains/ The Evidence for Life after Death

Rowman & Littlefield

Boston             2003

329

0-7425-1472-2

Der Philosophieprofessor der Univ. of Maryland bezieht (fast) alle Hinweise auf ein Leben nach dem Tod und die Reinkarnation in seine sehr kritische Bewertung ein. Er hält sich nicht mit den üblichen Einwänden (Betrug, Selbstbetrug, Zufall usw.) auf, sondern vergleicht ausschließlich zwischen den rivalisierenden Erklärungshypothesen für die vorgefundenen Phänomene, der Super-ASW (in Kombination mit "normalen" psychischen Phänomenen) und der spiritistischen bzw. Reinkarnationshypothese. Der Autor besticht durch seine "Rundumkenntnis", auch der "normalen" psychischen Phänomene. Im Gegensatz zu anderen Kritikern, bei denen die Voreingenommenheit pro oder kontra schnell deutlich wird, spürt man in diesem Buch das  unvoreingenommene Ringen um die richtige Bewertung/Einordnung der Effekte. Es wird keine fertige Lösung "verkauft". Die endgültige Bewertung bleibt dem Leser überlassen. Obwohl der Autor an den meisten Phänomenen im Sinne der Jenseitshypothese "kaum ein gutes Haar läßt", zeigt er sich doch von der Gesamtheit der Phänomene beeindruckt und bewertet die Waagschale der Reinkarnation als geringfügig schwerer, als die der Super-ASW. Die Sprache bleibt verständlich und trotzdem präzis, was man nicht von jedem Buch der Philosophie sagen kann. Summarisches Urteil: Unbedingt lesenswert für den, der sich noch nicht festgelegt hat und mit sich bzw. der Fragestellung ringt.

Fontana, David

Is there an Afterlife? / A Comprihensive Overview of the Evidence

O-Books

Ropley, Hants, UK  2005

496

1-903816-90-4

Der Autor hat 30 Jahre eigener Erfahrung in der Erforschung der Frage des Überlebens des Todes. Er ist Professor für transpersonale Psychologie an der Univ. of Liverpool, Gastprofessor an der Univ. of Cardiff und führendes Mitglied in der englischen Gesellschaft für psychische Forschung (SPR). Anhand der besten Fälle aus 120 Jahren Forschung und eigener Forschungstätigkeit in den wichtigsten Erfahrungsbereichen (Erscheinungen, Spuk, mentale und physikalische Medialität, ITK, NDE, OBE, Reinkarnation) geht er der Frage nach, ob man die Phänomene als echt ansehen darf und welche Erklärung die angemessenste ist. Er erkennt an, dass die aus dem Leben gegriffenen Erfahrungen meist nicht alle Kontrollbedingungen erfüllen, die man sich wünschen würde. Dennoch bleiben in der Abwägung genügend Argumente übrig, um die normalen Erklärungen, wie Betrug, Zauberkunst, normale Physiologie etc. und auch die übernatürlichen, animistischen „Ausweicherklärungen“ über Super-ASW als weniger überzeugend aufzufassen, als die spiritistische, die in der Regel von den Erfahrungsträgern genannt wird. Das letzte Kapitel versucht als Ergebnis der Forschung eine Beschreibung der Natur des Lebens im Jenseits zu geben. Das Buch wird dem Untertitel „A Comprehensive Overview of the Evidence“ gerecht, obwohl überall spürbar ist, dass knapp 500 Seiten klein gedruckter Text nicht ausreicht, um das inzwischen sehr angewachsene Erfahrungswissen erschöpfend darzustellen.

Almeder,
Robert

Death and Personal Survival / The Evidence for Life After Death

Littlefield Adams

Lanham, Maryland, USA  1992

285

0-8226-3016-8

Der Philosophie-Professor Almeder diskutiert die bisherigen Forschungsergebnisse zur Frage der Reinkarnation. Nicht nur die Reinkarnationserinnerungen von Kindern, sondern auch die Themen "Erscheinungen von Toten", Besessenheit, Außerkörperliche Erfahrungen und "Kommunikationen mit den Toten" werden diskutiert. Dazu eine Kritik der Kritik.

Gauld, Alan

Mediumship and Survival /
A Century of Investigations

Paladin

London          1983

282

0-586-08429-0

Ein Beispiel für die ausführliche Arbeit der engl. parapsychologischen Gesellschaft (SPR) zu medialen Aussagen, die z. T. in der spritistischen Interpretation als Mitteilungen von Verstorbenen interpretiert werden.

Griffin,
David, Ray

Parapsychology, Philosophy and Spirituality / A Postmodern Exploration

State Univ. of New York Press    1997

339

0-7914-3316-1

Das Buch des Religionsphilosophen Griffin ähnelt dem von Braude. Es geht im Kern um die Diskussion, ob die animistische oder spiritistische (Jenseits-) Erklärung die vorgefundenen Phänomene der menschlichen Psyche angemessener/glaubhafter erklärt. Dabei werden auch hier „nebenbei“ die wichtigsten Ergebnisse von 120 Jahren (para)psychischer Forschung komprimiert dargestellt (Mediumismus, Reinkarnationserinnerungen, Besessenheit, Erscheinungen, Spuk, außerkörperliche Erfahrungen). Die Standardeinwendungen, wie Betrug und Selbstbetrug u.a., werden hier als nicht stichhaltig betrachtet. Obwohl bezüglich der Überzeugungskraft der Einzelphänomene sehr kritisch geurteilt wird, kommt auch Griffin zu dem Schluss, dass bei Betrachtung der Gesamtheit der Erfahrungen die Jenseitshypothese mehr überzeugt als die (animistische) Super-ASW-Hypothese

Becker,
Carl B.

Paranormal Experience and Survival of Death

State Univ. of New York Press    1993

257

0-7914-1476-0

Der Autor, Philosopie-Professor an der Kyoto-Universität in Japan, behandelt das Überlebensproblem ebenfalls aus der Gesamtsicht der außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen. Das Schwergewicht legt er aber auf Erscheinungen, OBEs und NDEs. Mediumismus wird ausgeklammert und Regressionen nur kurz angesprochen. Das Verhalten der „aufgeklärten“ Welt gegenüber solchen Phänomenen und die Pro- und Contra-Argumente werden mit dem Ergebnis diskutiert, dass die Argumente für die Überlebenshypothese schwerer wiegen. Ein Kapitel behandelt die Vereinbarkeit mit Erkenntnissen der modernen Physik. Im Schlusskapitel zeichnet er ein Bild der Welt des Jenseits.

Matlock,
James G.

Past Life Memory
Case Studies

Advances in Parapsychological Research, Vol. 6, 1990 (Jefferson, NC: McFarland und Co.), 184-267

84

0-89950-495-7

Sehr gute "Rundumsicht" über die wichtigsten Aspekte der Reinkarnationsforschung, nicht nur die von Stevenson. Analyse der bisherigen Ergebnisse, der Replikationen und der Kritik an dieser Forschung. Konzentriertes Wissen.

Kelly, Edward F./ Kelly Emily Williams/ Grabtree, Adam/ Gauld, Alan/ Grosso, Michael/ Greyson, Bruce

Irreducible Mind / Toward a Psychology for the 21st Century

Rowman & Littlefield Pub.

Lanham, Maryland, USA         2007

800

0-7425-4792-2

Wiederbelebung der Gedanken von SPR-Mitgründer F.W.H. Myers unter Berücksichtigung des heutigen Wissensstandes. Gutes Kapitel über NTEs, Reinkarnationsforschung sehr schwach vertreten. Es wird gefordert, die Erkenntnisse der Paranormologie in die Psychologie und Psychiatrie einfließen zu lassen. Viele Argumente gegen die Unterstellung, das Gehirn alleine bedinge die Psyche.

Iverson,
Jeffrey

In Search of the Dead

BBC-Books,

 London         1992

212

0-563-36123-9

Iverson ist Journalist und hat sich ernsthaft in das Thema eingearbeitet. Wem der journalistische Stil liegt und wer nicht so viel Wert auf Gründlichkeit der Arbeit legt, kann hier eine Fülle an Beispielen aus sehr unterschiedlichen Bereichen finden.

Allen, Miles Adward

Heaven Confirmed / The most convincing evidence yet compiled for the survival of our soul

Momentpoint Media

?              2005

275

0-9710448-9-9

www.thesurvivalfiles.com. Unter http://www.aeces.info/Top40/top40-main.shtml  aktuell gehaltene Reihenfolge der 40 überzeugendsten Fälle für das Überleben des Todes. Für die Bewertung wurden Regeln aufgestellt. Falldarstellungen sind sehr kompakt.

Reinkarnation (zu Seiten “Reinkarnationsforschung Kinder” gehen)

Stevenson, Ian

Cases of the Reincarnation Type / Vol. I, Ten Cases in India

University Press of Virginia, Charlottesville   1975

374

0-8139-0602-4

Ausführliche Darstellung von 10 indischen Fällen von Kindern, die sich an ihr früheres Leben erinnern und sonstige Eigenschaften der früheren Person aufweisen.

Stevenson, Ian

Cases of the Reincarnation Type / Vol. II, Ten Cases in Sri Lanka

University Press of Virginia, Charlottesville   1977

373

0-8139-0624-5

Ausführliche Darstellung von 10 Fällen aus Sri Lanka von Kindern, die sich an ihr früheres Leben erinnern und sonstige Eigenschaften der früheren Person aufweisen.

Stevenson, Ian

Cases of the Reincarnation Type / Vol. III, Twelve Cases in Lebanon and Turkey

University Press of Virginia, Charlottesville   1980

384

0-81390816-7

Ausführliche Darstellung von 12 türkischen und libanesischen Fällen von Kindern, die sich an ihr früheres Leben erinnern und sonstige Eigenschaften der früheren Person aufweisen.

Stevenson, Ian

Cases of the Reincarnation Type / Vol. IV, Twelve Cases in Thailand and Burma

University Press of Virginia, Charlottesville   1983

308

0-8139-0960-0

Ausführliche Darstellung von 12 thailändischen und birmesischen Fällen von Kindern, die sich an ihr früheres Leben erinnern und sonstige Eigenschaften der früheren Person aufweisen.

Stevenson, Ian

Reincarnation and Biology
Vol. 1+2

Praeger

London         1997

2268

0-275-95282-7

Krönung der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Stevenson: Monographie von 2200 Seiten Umfang über 225 Fälle, bei denen ein Zusammenhang zwischen Geburtsmerkmalen / Missbildungen des Kindes und Merkmalen (z. B. Todesart) der früheren Person mehr oder weniger sicher nachgewiesen werden konnte. Mit s/w-Bildern. Anspruchsvoll. Spitzenleistung!

Shroder, Tom

Old Souls / The Scientific Evidence for Past Lives / Compelling Evidence from Children who Remember Past Lives

Simon & Schuster

New York      1999

256

0-684-85192-X

Der Autor ist Journalist (Sonntagsbeilage Washington Post und Miami Herald's Tropic Magazine) und Novellist (New York Times best-seller). Er hat Prof. Ian Stevenson auf seinen letzten Forschungsreisen in den Libanon, nach Indien und in die USA begleitet. Das Buch bietet die Sicht eines kritischen Außenseiters auf Stevensons Feldarbeit, schildert die untersuchten Fälle und diskutiert (eingeschränkt) deren Glaubwürdigkeit und Alternativerklärungen. Er berichtet über die oft strapaziösen und frustrierenden Arbeitsbedingungen. Man lernt Prof. Stevenson ein bisschen kennen. Unterhaltsamer Schreibstil.

Tucker,
Jim B.

Life Before Life / A Scientific Investigation of Children's Memories of Previous Lives

St. Martin's Press

New York      2006

251

0-312-32137-6

Dr. Tucker, ein Kinderpsychologe, ist der Nachfolger von Prof. Stevenson. Er hat sich zum Ziel gesetzt, mehr amerikanische Fälle von Kindern mit Spontanerinnerungen an ein früheres Leben zu finden und zu untersuchen. In seinem ersten Buch zum Thema gibt er einen Überblick über alle Aspekte und Fragestellungen zum bisher erreichten Stand der Forschung. Er bringt viele alte und neue Beispielfälle, allerdings in sehr gekürzter Form. Dr. Tucker traut sich auch, die spirituellen Implikationen anzusprechen. Er stützt sich dabei auf Aussagen der Kinder, die den Tod und die Zeit kurz danach, die Zeit zwischen den Leben und Geburtserlebnisse betreffen. Auch die Frage nach der Realität des Karma wird anhand einer Statistik angeschnitten. Der etwas misslungene Versuch eines Gegenbeweises durch Prof. Wiseman, der Zufall als Erklärung anbietet, wird diskutiert und deutlich gemacht, dass es Physiker gibt, die die vorgefundenen, unverstandenen Phänomene nicht als „physikalisch unmöglich“ einordnen.

Tucker,
Jim B.

Return to Life / Extraordinary Cases of Children Who Remember Past Lives

St. Martin's Press, New York     2013

243

978-1- 250-00584-7

Dr. Tuckers zweites Buch über Spontanerinnerungen kleiner Kinder an ihr früheres Leben erzählt anhand konkreter Beispiele, wie er amerikanische Fälle beforscht und schildert und diskutiert Ergebnisse. Bemerkenswert ist der Fall von Ryan in Kapitel 5. Besonders gefreut hat mich, dass der Autor auch dem bekannten Fall des James Leininger, dem Kampfpiloten aus dem 2. Weltkrieg, nachgegangen ist. Er bestätigt die Glaubhaftigkeit dieses Falles und berichtet einige bisher unveröffentlichte Details, die den Fall bereichern. 

Pasricha,
Satwant

Claims of Reincarnation / An Empirical Study of Cases in India

Harman

New Delhi       1990

304

81-85151-27-X

Die indische Autorin hat bei Stevenson gelernt und leitet inzwischen ein eigenes Institut in Bangalore, das sich u. a. mit Reinkarnationserinnerungen von Kindern befasst. Das Buch stellt ihre Doktorarbeit dar. 60 nordindische Fälle werden ausgewertet, 58 davon wurden in weniger als 1/2 Jahr nach Bekanntwerden untersucht. Der Stevensonsche Qualitätsstandard wird eingehalten.

Pasricha,
Satwant

Can the Mind Survive Beyond Death / In Pursuit of Scientific Evidence Vol. 1: Reincarnation Research Vol. 2: Reincarnation and other Anomalous Experiences

Harman Publ. House,

 New Delhi      2008

527

81- 86622-93-4

Zusammenstellung ihrer wissenschaftlichen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften über Spontanerinnerungen kleiner Kinder in Indien an ihre früheren Leben.

Mills, Antonia

A Replication Study: Three Cases of Children in Northern India Who are Said to Remember a Previous Life

Journal of Scientific Exploration, Vol. 3, No. 2, pp 133-184
1989

52

ISSN

0892- 3310 /89

Schülerin von Stevenson. Untersuchung ohne Einflussnahme von Stevenson. Fall nr. 3 "Titu Singh" sehr reichhaltig. Ausführliche Diskussion möglicher Fehlerquellen. Vergleich mit Ergebnissen von Stevenson. Fall ”Titu” ist in Hassler 2011 in deutsch ausführlich dargestellt.

Haraldsson, Erlendur

Children Claiming Past Life Memories / Four Cases in Sri Lanka

Journal of Scientific Exploration, Vol. 5, No. 2, pp 233-261
1991

29

ISSN

0892- 3310 /91

Bei 3 der 4 Fälle wurden Berichte niedergeschrieben, bevor Nachprüfungen begannen. 2 Fälle konnten gelöst werden. Dabei bestand vorab keinerlei Beziehung zwischen den Familien. Runterladbar von
http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/fourcase.pdf 

Haraldsson, Erlendur
Samararatne Godwin

Children Who Speak of Memories of a Previous Life as a Buddhist Monk: Three New Cases

Journal of the Society for Psychical Research, Vol. 63, No. 857, pp 268-291
Oct. 1999

24

ISSN

0037- 1475

3 Fälle in Sri Lanka, wo es keine Tradition der Suche nach Wiedergeburten gibt. In 2 Fällen gab es Aufzeichnungen vor der Nachprüfung. 2 Fälle sind gelöst. Runterladbar von
http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/monks.pdf

Haraldsson, Erlendur

Birthmarks and Claims of Previous-Life Memories: I. + II.

Journal of the Society fpr Psychical Research,
Vol. 64
No. 858 + 859
Jan., April 2000
pp. 16-25; 82-92

21

ISSN

0037-1475/00

Der Fall "Purnima" in "I." ist besonders interessant, weil ein Obduktionsbericht die Wunden beschreibt, an denen die frühere Person gestorben ist und dies mit den Geburtsmalen in guter Übereinstimmung steht. Spezialkenntnisse über das Herstellen von Weihrauchstäbchen. Fall “Purnima” ist in Hassler 2011 in deutsch ausführlich dargestellt. Runterladbar in englisch von http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/purnima.pdf . Der Fall Chatura ist runterladbar von http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/chatura.pdf

Haraldsson Erlendur
Abu-Izzeddin Majd

Development of Certainty about the Correct Deceased Person in a Case of the Reincarnation Type: The Case of Nazih Al-Danaf

Journal of Scientific Exploration. 16(3), 363-380
2002

18

 

Runterladbar von http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/nazih.pdf

Stevenson Ian  Haraldsson Erlendur

The  Similarity of Features of Reincarnation Type Cases over Many Years: A Third Study

Journal of Scientific Exploration, 17, 2, 283-289
2003

7

 

Runterladbar von http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/The_Similarity_of_Features_of_Reincarnatio n.pdf

Haraldsson Erlendur
Abu-Izzeddin Majd

Three randomly selected cases of Lebanese children who claim memories of a previous life

Journal of the Society for Psychical Research. 68.2  (875), 65-85
2004

21

 

Runterladbar von http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/lebanese3children.pdf

Haraldsson, Erlendur

3 Artikel in englisch zur Psychologie der Kinder mit Spontanerinnerungen

 

 

 

Runterladbar Artikel von
1997: http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/pslcompar.pdf
2000: http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/transcult.pdf
2003: http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/explain.pdf

Keil, Jürgen

Kinder, die sich an "frühere Leben" erinnern / Neue Falluntersuchungen und ein Vergleich mit den Ergebnissen von Ian Stevenson

Zeitschr. für Parapsych. u. Grenzbeb. d. Psychologie, 36, Nr. 1/2, S. 3-21
1994

19

ISSN

0028- 3479

23 Fälle aus Burma, Thailand, Türkei. 2 Fälle exemplarisch genauer geschildert und diskutiert.

Andrade, Hernani Guimaraes

A Case Suggestive of Reincarnation / Jacira & Ronaldo

The Brazilian Institute for Psychobiophysical Research    1980

50

keine

Ein Fall von Spontanerinnerung eines Kindes an sein früheres Leben, bei dem auch ein Medium beteiligt ist. Der Fall ”Jacira” ist in Hassler 2011 in deutsch ausführlich dargestellt.

Mills, Antonia; Haraldsson, Erlendur;
Keil, Jürgen

Replication Studies of Cases Suggestive of Reincarnation by Three Independent Investigators

Journal of the American Society for Psychical Research, Vol. 88, pp 207-219
July 1994

13

ISSN

0003- 1070

Mills: 38 Fälle Indien; Haraldsson: 25 Fälle Sri Lanka; Keil: 60 Fälle Burma, Thailand, Türkei. Insgesamt 123 Fälle, davon 3 genauer dargestellt. Runterladbar von http://notendur.hi.is/erlendur/english/cort/Replication_Studies_of_Cases.pdf

Harrison,
Peter & Mary

The Children that Time forgot / Startling Evidence of Life After Death

Kenneth Mason

 Emsworth, Hants, UK            1991

192

0-85937-365-7

Bereichert die etwas magere Ausbeute an europäischen Fällen von Kindheitserinnerungen. Unabhängig von Stevenson, aber nicht auf dessen Qualitätsstandard. Leicht lesbar.

Bowman, Carol

Return from Heaven / Beloved Relatives Reincarnated within your Family

Harper Torch, New York           2003

267

0-06-103044-9

Die Kritik sagt, dieses Buch befasst sich nur mit innerfamiliären Fällen und diese sind nicht so sorgfältig recherchiert, wie Prof. Stevensons Fälle. Mit dem Wissen um Stevensons Werk kann man dieses Buch dennoch mit großem Gewinn lesen. Das Argument, dass das Wissen, welches die Kinder in ihren Spontanäußerungen zeigen, durch natürliche Informationsübertragung innerhalb der Familie leicht erklärbar sei, sticht nicht. Die Beispielfälle im Buch zeigen skurrile Verhaltensweisen gepaart mit z. T. mehreren Muttermalen, die im Licht der Reinkarnationshypothese überzeugenden Sinn machen und prinzipiell nicht durch natürliche Informationsübertragung erklärt werden können. Wo es um erstaunliches Wissen der Kinder geht, ist es oft unwahrscheinlich, dass darüber in den Familien geredet wurde, weil es einen Tabubruch bedeutet hätte oder unbedeutende Details betrifft, über die man normalerweise nicht redet. Es ist richtig, dass das Wissen der Kinder allein nicht überzeugend genug wäre, aber in der Kombination mit außergewöhnlichen Verhaltensweisen, Muttermalen und Traumankündigungen als wichtiger Bestandteil der Fälle gewertet werden darf. Darauf aufbauend traut sich die Autorin auch, prinzipiell nicht nachprüfbare Äußerungen der Kinder zu bringen, die – manchmal, kaum dass sie sprechen können – von Jenseitserfahrungen erzählen, die der erfahrene Leser schon von Nah-Todesberichten, Rückführungen oder medialen Durchgaben kennt. Die meisten dieser Kinder haben Eltern, die solche Literatur nicht gelesen haben. Haben diese Kinder diese Bücher hellsichtig gelesen oder sprechen sie aus eigener Erfahrung, die kurz nach der Geburt noch in Erinnerung ist und im Laufe des Erwachsenwerdens vergessen wird.?

Lönnerstrand,
Sture

I have lived before / The True Story of the Reincarnation of Shanti Devi

Zark Mountain Publishers

Hunsville       1994

159

1-886940-03-7

Der klassische Fall von Kindheitserinnerungen, Shanti Devi aus Indien, wird hier gemäß eigener Recherchen des Autors dargestellt. Dieser Fall aus den 30-iger Jahren ist sehr detailreich und daher von hoher Überzeugungskraft. Er wird auch von Stevenson behandelt. Der Fall ”Shanti Devi” ist in Hassler 2011 in deutsch ausführlich dargestellt.

Leininger, Bruce und Andrea mit Ken Gross

Soul Survivor / The Reincarnation of a World War II Fighter Pilot

Grand Central Publ.

 New York, Boston    2009

256

978-0-446-50933-6

Einer der besten amerikanischen Fälle von Kindern, die sich an ein früheres Leben erinnern. Leider nicht von Stevenson, sondern den Eltern des Kindes untersucht. Diese waren aber anfangs sehr gegen die Erklärung als Reinkarnation eingestellt. Der Fall ”James Leininger” ist in Hassler 2011 in deutsch ausführlich dargestellt.

Rückführungen (zu Seiten “Rückführungen” gehen)

Jameison, Bryan

The Search for Past Lives / Exploring Reincarnation's Mysteries & the Amazing Healing Power of Past-Life Therapy

Driftwood Publ.

San Diego, CA
2002

342

0-9609478-5-X

Der Autor, einer der Pioniere der Reinkarnationstherapie in USA und Lehrer von Jan Erik Sigdell, bringt eine reichhaltige Auswahl aus den 25.000 Rückführungen, die er im Laufe seines Berufslebens als Reinkarnationstherapeut gemacht hat. Damit stellt das Buch eine gute Ergänzung zum Buch von J. E. Sigdell dar, der dort vorzugsweise die Technik der Rückführung beschreibt (s. deutsche Lit.). Hier geht es hauptsächlich um Heilung. Man erfährt, wie das Aufspüren der Ursachen in früheren Leben für Probleme des heutigen Lebens und deren Bearbeitung zu erstaunlichen Ergebnissen führt. Man lernt, wie Karma "in der Praxis" aussieht. Allerdings - verständlich für ein Pionierwerk - bleiben Fragen offen. Nur selten wird die ganze Kette vom Täterleben über oft mehrere Opferleben bis in die aktuelle Inkarnation verfolgt. Das findet man in guter Strukturierung im "Karmahandbuch" von Trutz Hardo (s. deutsche Lit.). Belege für die Reinkarnationshypothese werden nicht gesucht.

Goldberg,
Dr. Bruce

The Search for Grace /
The best documented
Case of Reincarnation

Llewellyn

St. Paul, Minnesota
1997

263

1-56718-318-2

Ein relativ junger Fall aus der Reinkarnationstherapie und einer der wenigen, bei dem Nachprüfungen angestellt wurden. Die Recherchen wurden aber nicht von unabhängiger Seite, sondern im Auftrag des Autors gemacht. Die in alten Zeitungsberichten gefundenen Bestätigungen sind überwältigend. Insbesondere überzeugt, dass 2 Aussagen nicht mit den Zeitungsberichten, wohl aber mit Originalquellen übereinstimmten. Das ist ein Problem für die Super-ASW-Hypothese.

Tarazi, Linda

An Unusual Case of Hypnotic Regression with Some unexplained Contents

The Journal of the American Society for Psychical Research, Vol. 84,
Oct. 1990, No. 4
pp. 309-344

36

ISSN

0003-1070

Ursprünglich in der Absicht, die hypnotischen Erinnerungen einer Patientin an ein Leben in Spanien im 16. Jahrhundert als pure Phantasie zu entlarven, kommt die Hypnotherapeutin Tarazi in 3-jähriger intensiver Forschungsarbeit zu 100 überraschend gegenteiligen Indizienbelegen für die Echtheit der Erinnerungen. Viele Details waren in nur schwer zugänglichen Quellen verborgen. 14 Alternativen zur Erklärung werden diskutiert. Der Fall ist einzigartig, weil das frühere Leben so lange zurückliegt und dennoch verifiziert werden konnte.

Tarazi, Linda

Under the Inquisition / An Experience Relived

Hampton Roads

Charlottesville 1997

679

1-57174-058-9

Der Fall von oben in Romanform

Ramster, Peter

The Search for Lives Past / Amazing New Evidence

Somerset Film and Publishing

Sydney         1990

271

0-646-0021-7

Der australische Reinkarnationstherapeuth Ramster führt 4 Australierinnen, die niemals in Europa waren, in frühere Leben in Europa zurück. Anschließend reist er mir ihnen, begleitet von einem Filmteam, an die Stätten der Erinnerung in England, Deutschland und Frankreich und erlebt, wie sie vor Ort sich auskennen und weitere Erinnerungen haben, die sich häufig verifizieren lassen.

Brown, Rick

The Reincarnation of James / The Submarine Man

Transcriptions Ultimate

Glendora, CA, 1990

212

1-57100-145-X

Der Inhalt ist in deutsch in der Homepage dargestellt, die Sie gerade ansehen. Weitere Quellen hier.

Venn,
Jonathan

Hypnosis and the Reincarnation Hypothesis: A Critical Review and Intensive Case Study

The Journal of the American Society for Psychical Research, Vol. 80,
Oct. 1986,
pp. 409-425

17

ISSN

0093-0318

Methodisch relativ gut angelegte Nachprüfung der Angaben von 60 Rückführungssitzungen einer Person. Nur ca. die Hälfte der Angaben waren richtig, der Rest falsch. Die richtigen betrafen obendrein die weniger schwer in Dokumenten zu findenden, so dass der Autor die Erklärung durch Reinkarnation als eher nicht zutreffend einordnet. Dennoch war ein Heilungseffekt mit den Rückführungen verbunden.

weiter Literatur unter “Rückführungen”

Nah-Todesberichte (zu Seiten “Nah-Todeserlebnisse und AKEs” gehen)

Holden, J. M., ed; Greyson Bruce; James, Debbie

The Handbook of Near-Death Experiences / Thirty Years of Investigation

Praeger  Publ., ABC-Clio

Oxford         2009

316

978-0-313-35864-7

Rund ums Thema. Beiträge von mehreren bekannten Forschern zu NTEs.

Rivas, Titus; Dirven, Anny; Smit, Rudolf H.

The Self Does Not Die / Verified Paranormal Phenomena from Near-Death Experiences

IANDS Publ., Durham, NC, 2016

365

978-0-9975608-0-0

Um die Frage nach der Art der Entstehung von Bewusstsein und die damit verknüpfte Frage nach dem Überleben des Todes geht es im Buch von Rivas. Es schließt eine bisher bestehende Lücke im Schrifttum: Im Buch werden alle weit verstreuten Erfahrungsberichte von Menschen mit außerkörperlicher Erfahrung (OBE/AKE) (meist in Todesnähe) zusammengetragen, die durch Zeugen bestätigt werden konnten. So kommen 103 z. T. sehr beeindruckende Fälle zusammen, die auf mögliche Fallstricke und die Einwände der Kritiker hin untersucht werden, welche die unerklärlichen Phänomene normal erklären wollen. Dazu fragen Rivas und Kollegen oft auch bei den Autoren der Berichte gezielt nach. Dabei werden z. T. Schwachstellen der Fälle aufgedeckt, aber auch die oft tendenziösen Verfälschungen der Darstellungen durch die Kritiker. Das Buch vermittelt den Eindruck, dass es Rivas und den Koautoren um eine möglichst objektive Beschreibung und Bewertung des Phänomens der Nahtod-Erlebnisse mit außerkörperlichen Erfahrungen geht. Ihr Fazit lautet, dass sich die meisten der bestätigten OBE/AKEs nicht auf bekannte, natürliche Erklärungen zurückführen lassen. Die Vorstellung, dass das individuelle Bewusstsein den körperlichen Tod überlebt, kann also nicht von der Hand gewiesen werden.

Sartori, Penny

The Near-Death Experiences of Hospitalized Intensive Care Patients / A Five Year Clinical Study

Edwin Mellen Press

Lewiston, Queenston, Lampeter
2008

564

978-0-7734-5103-2

Bisher größte prospektive Studie in England. Zu vergleichen mit van Lommels Studie. Die Autorin war Krankenschwester; 14 Jahre Erfahrung mit Todkranken auf der Intensivstation. Ihre Daten widerlegen die normalen Erklärungen (z. B. von Susan Blackmore) und bestätigen Michael Sabom, der schon zeigte, dass Patienten ohne NTE ihre Wiederbelebung nicht so genau und richtig wie NTE-Patienten beschreiben konnten, was für die Echtheit der AKEs spricht, welche eine NTE begleiten.

Carter, Chris

Science and the Near-Death Experience / How Consciousness Survives Death

Inner Traditions

 Rochester, Toronto
2010

303

978-159477356-3

Der Autor zeigt auf, dass die normalen Erklärungen nicht ausreichen, um NTEs zu verstehen. Auf der Basis heutiger Wissenschaft zeigt er, dass Bewusstsein nicht vom Gehirn allein abhängt und daher den körperlichen Tod überdauern kann.

Parnia, Sam

What Happens When We Die / A Ground-Breaking Study into the Nature of Life and Death

Hay House

London      2008

241

978-1-4019-1539-1

Der Autor beschreibt in unterhaltsamem Stil die NTE-Forschung aus seiner Sicht als Arzt und Forscher. Er versucht, mehrere groß angelegte, multizentrische Forschungsprojekte anzustoßen, wie das Human Consciousness Project und die AWARE Studie. Alle zielen darauf ab zu verstehen, was mit unserem Bewusstsein mit dem Sterben und im Tod passiert. Nachzulesen auf der Seite:
http://www.horizonresearch.org

Ring, Kenneth; Cooper, Shanon

Mindsight / Near-Death and Out-of-Body Experiences in the Blind

Morris Publishing

Kearney, Nebraska
1999

217

0-9669630-0-8

Wenn Blinde in einem AKE anlässlich eines NTE plötzlich nachweislich sehen können, haben normale Erklärungen ein Problem. Daher ist dieses Buch von Bedeutung.

Morse, Melvin;
Perry, Paul

Parting Visions / An Exploration of Pre-Death Psychic and Spiritual Experiences

Piatkus

London       1995

202

0-7499-1495-5

Es ist faszinierend und meist unbekannt, was sich alles kurz vor und nach dem Tod eines Menschen zutragen kann.

Xenoglossie

Stevenson, Ian

Unlearned Language /
New Studies in Xenoglossy

University Press Virginia,

Charlottsvil    1984

223

0-8139- 0994-5

Da man eine Sprache nur durch praktischen Gebrauch, nicht nur Hören, erlernen kann, wird der Nachweis der Fähigkeit, eine fremde Sprache sprechen zu können, die nie normal erlernt worden ist, als starker Beleg für die Wiedergeburt angesehen. Daher hat sich Stevenson sehr um solche Fälle bemüht. Die Zahl der Fälle ist aber klein geblieben, so dass bisher keine durchschlagende Überzeugungskraft davon ausgegangen ist. Hier wird der sehr starke Fall der Inderin Uttara Huddar/Sharada (responsive Xenoglossy) und der weniger starke von Dolores Jay/Gretchen dargestellt.

Stevenson, Ian

Xenoglossy /
A Review and
Report of a Case

John Wright & Sons

Bristol        1974

268

0-7236- 0347-2

Die Amerikanerin Lydia Johnson wurde von ihrem Mann, einem Arzt, zurückgeführt und begann als Mann (Jensen) mit tiefer Stimme in einer unverständlichen Sprache zu antworten, während ihr Englisch einen ausländischen Akzent annahm und weniger flüssig war, als die fremde Sprache. Wie sich herausstellte, behauptete sie, vor ca. 300 Jahren ein armer Bauer in Schweden gewesen zu sein und schilderte Einzelheiten aus jenem Leben. Sie erkannte und benannte richtig damals gebräuchliche Gegenstände, konnte aber mit modernen Dingen nichts anfangen. Sprachwissenschaftler und schwedische Muttersprachler waren herangezogen worden und bestätigten die auch grammatikalisch korrekte Verwendung eines altertümlichen Schwedisch mit norwegischem Einschlag. Auch die Aussprache war echt und ohne amerikanische Einfärbung, obwohl sichergestellt werden konnte, dass die Sprache nicht auf normalem Wege erlernt worden war.

Mediale Kontakte (zu Seiten “Medien” gehen)

Eisenbeiss, Wolfgang /

Hassler, Dieter
 

An Assessment of Ostensible Communications with a Deceased Grandmaster as Evidence for Survival

The Journal of the American Society for Psychical Research, Volume 70.2, Number 883, April 2006,
S. 65 - 97

33

ISSN

0037-1475

Über ein angebliches Schachspiel zwischen einem verstorbenen Großmeister und einem noch lebenden, welches von Dr. Eisenbeiss arrangiert worden ist, wurde in den 80-iger Jahren in populärwissenschaftlichen Medien berichtet. Nach Durchsicht bisher unveröffentlichter Quellen dazu kam Hassler zu dem Schluss, dass es sich um einen Fall handelt, der es Wert ist, genauer analysiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Einleitend wird das Spiel selbst und die Art des schriftmedialen Zustandekommens dargestellt. Das Spiel ist von internationalem Niveau, obwohl das Medium keinerlei Kenntnisse über Schach und Schachgeschichte besaß und keine fremde Hilfe benutzte. Der Hauptteil der Arbeit bezieht sich auf zahlreiche Angaben des Verstorbenen über sein Leben, welche nachgeprüft wurden und als zutreffend bestätigt werden konnten. Dazu kamen einige Überraschungsmomente, die eine Differenzierung zwischen animistischer und spiritistischer Erklärung erlauben. Eine Analyse der Daten ergab, dass die schwierig nachprüfbaren Angaben zu 94% richtig waren. Der besondere Wert des Falls ist in der Kombination von Wissen über z. T. verborgene Fakten zusammen mit der Ausübung von geistigen Fähigkeiten zu sehen, wobei dies über eine lange Zeit andauerte und zusätzlich unerwartetes, verborgenes Wissen offen gelegt wurde. Die Art und Weise, in der diese unerwartete Information gegeben wurde, lässt sich leichter aus der Interessenlage des Verstorbenen, als aus der der Lebenden erklären und stellt somit eine besondere Stütze für die Überlebenshypothese gegenüber einer animistischen Erklärung durch außersinnlich Wahrnehmung von Lebenden dar.

Für Genaueres fragen Sie bitte per e-Mail nach.

Spontane Jenseitskontakte

Arcangel, Dianne

Afterlife Encounters / Ordinary People, Extraordinary Experiences

Hanpton Roads Publ.

Charlottesville, VA
2005

322

1-57174-436-3

42% der Amerikaner gaben in einer Umfrage an, sie hätten Kontakt mit Toten gehabt und 65% der Witwer und Witwen haben eine Chance, Kontakt mit ihren verstorbenen Ehepartnern zu bekommen. Die Autorin hat als Leiterin des Elisabeth Kübler-Ross-Hospizes in Houston, Texas, gute Voraussetzungen, um entsprechende Berichte über Kontakte mit Verstorbenen aus der Bevölkerung zu erhalten. Sie hat viele davon mit Zeugen überprüft und in diesem Buch veröffentlicht. Es sind sehr beeindruckende Beispiele aus allen Kategorien darunter. Einige lassen die „offizielle“ Erklärung als Selbsttäuschungen oder Halluzinationen wenig überzeugend erscheinen. Lesenswert für Sucher und tröstlich für Trauernde.

Jenseits/Karma (zu Seiten “Jenseitsberichte” gehen)

Meek, George W.

After We Die, What Then?

Metascience Corp.

London        1980

207

0-935-436-00-6

Meek beendete mit 60 Jahren seine Managementfunktion in USA, um sich ab Anfang der 70-er Jahre ganz der Erforschung des Todesproblems zu widmen. Er reiste viel, um alle Experten der Welt zu befragen, gründete eine Forschungsfirma dazu und unternahm viele Experimente. Das Ergebnis seiner Bemühungen wird hier nach Art von FAQs zusammengestellt. Naturgemäß auch ohne Belege, aber dennoch lesenswert für den Suchenden.

Spuk (zu Seiten “Spuk” gehen)

Mackenzie,
Andrew

Hauntings and Apparitions /
An Investigation of the
Evidence

Paladin

London       1983

270

0-586- 08430-4

Ein Beispiel für die ausführliche Arbeit der engl. parapsychologischen Gesellschaft (SPR) zu den häufig berichteten Phänomenen, wie Spuk und Erscheinungen, die z. T. in der spiritistischen Interpretation als Wirkungen von Verstorbenen interpretiert werden.

Träume (zu Seiten “Träume” gehen)

Grubbs,
Angela

Chosen to Believe / Present Dreams Past Lives

Pink Elephant Press

Jonesboro, Georgia
2006

200

0-9772975-0-0

Es gibt viele Geschichten über Träume, die die Idee unterstützen, dass auch in Träumen Erinnerungen an frühere Leben auftauchen können. Die Autorin, eine amerikanische Rechtsanwältin, ist meines Wissens die erste, die ihre Träume über 3 Jahre hinweg aufgeschrieben und bei Rechtsanwaltskollegen hinterlegt hat, und dann den Versuch machte, die Trauminhalte nachzuprüfen. Da sie ihren ehemals "eigenen" Vornamen, den ihres Mannes und den der Tochter im Traum gehört hatte, konnte sie nachprüfen und wurde dank Internet sofort fündig. Viele Einzelheiten passten zu den Daten, die sie im Internet und später auf Reisen in den Ort der früheren Person, Lexington, Kentucky fand. Dazu zählen das Haus, das ihr Mann für die junge Familie kaufte, die Hochzeitsreise in ein nobles Hotel, die Kirche, in der sie heiratete u.a.m.. Außerdem hatte sie mit 7 Jahren ein seltsames Interesse an Autos nur aus der Zeit der früheren Person (ca. 1920) und konnte die Typen auf einer Ausstellung richtig benennen. Im Buch beschreibt sie den Hergang ihrer Recherche und auch, wie sie als Kind von den Repräsentanten einer fundamentalistisch christlichen Kirche unterdrückt worden ist, so dass sie heute nichts mehr von einer institutionellen Kirche wissen will.

Theorien

Literatur siehe auf der Seite “Theorien”

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