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Donnerstag, 22. Oktober 2015

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Beispiele von Träumen, die nicht leicht durch außersinnliche Wahrnehmung (ASW) erklärbar sind

1. Vom früheren Leben geträumt und das frühere Leben aufgespürt (Beispiel 1)

2. Starkes Motiv des Jenseitigen, den Traum zu erzeugen, jedoch kein Motiv des Träumers. Zusätzlich wird dem Träumer ihm unbekannte Information übermittelt: Beispiel 2, Beispiel 3, Beispiel 4, Beispiel 8

3. Verschiedene Personen haben den gleichen Traum einer Begegnung mit Jenseitigen oder über ein gemeinsames früheres Leben (Beispiel 5)

4. Träume von einer Begegnung mit Verstorbenen, die zeitgleich mit dem Traum starben. Beispiel 6 und Beispiel 7

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1. Der kleine Nachtwandler

Prakash, ein indischer Junge, schrie als Säugling mehr als andere Kinder. Als er ca. 4 ½ Jahre alt war, begannen seine nächtlichen Erinnerungen an ein früheres Leben. Vier oder fünf Tage hintereinander wachte er mitten in der Nacht auf und lief auf die Straße. Wenn man ihn dann ansprach, sagte er – hier zusammengefasst – er gehöre nach Kosi Kalan, er heiße Nirmal, sein Vater sei Bholanath und er wolle zu seinem alten Haus gehen. Danach versuchte er noch einen Monat lang in größer werdenden Abständen nachts von zu Hause wegzulaufen.

Prakash bedrängte seine Eltern so stark, ihn nach Kosi Kalan zu bringen, dass diese nachgaben, als er ca. 5 Jahre alt war. Ein Onkel setzte ihn in einen Bus nach Mathura, statt Kosi Kalan. Aber Prakash bemerkte das noch rechtzeitig und sie stiegen um. In Kosi Kalan fand Prakash aber nicht zu seiner früheren Familie, so dass sich der Fall hier noch nicht löste. Seine Eltern setzten Prakash auf eine Töpferscheibe, um ihn herumzuwirbeln, weil sie meinten, ihren Sohn so von seinen Erinnerungen abbringen zu können. Da das nicht half, schlugen sie ihn sogar. Prakash sprach nun wenigstens nicht mehr über ein früheres Leben (FL).

Als Prakash 10 Jahre alt war, löste sich der Fall doch noch, als Prakash seinem Vater aus dem früheren Leben zufällig begegnete und ihn erkannte. Als er nun zum 2. Mal nach Kosi Kalan kam, konnte er den Weg von der Busstation zu seinem früheren Zuhause zeigen und ließ sich dabei auch nicht in die Irre führen.

Von seinen 34 Aussagen und Wiedererkennungen waren alle richtig, bis auf eine, die nur teilweise richtig war. Die beiden Familien wohnten 9 km auseinander und hatten vor der Auflösung des Falls keine Beziehungen zueinander.
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Quelle (und Link zur Literatur):
Hassler, Dieter (2011) ... früher, da war ich mal groß. Und... / Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt / Band 1: Spontanerinnerungen kleiner Kinder an ihr “früheres Leben”, Shaker Media, Aachen, S. 172, ISBN: 978-3-86858-646-6

Weitere Beispiele für erfolgreich nachgeprüfte Traumerinnerungen an frühere Leben:

  • James Leininger in Hassler 2011, S. 142
  • 10 weitere Fälle von Stevenson, genannt in Hassler 2011, S. 172, Fußnote 205
  • 2 Fälle in Ian Stevenson (2005) Reinkarnation in Europa/ Erfahrungsberichte, Aquamarin, Grafing, S. 94, 253, 317, ISBN: 3-89427-300-3
  • 2 Fälle in Schmidt, K. O. (1962) Wir leben nicht nur einmal / 111 Rückerinnerungen an frühere Leben, Berichte und Tatsachen, Heinrich Schwab,  Argenbühl-Eglofstal, S. 157, 209, ISBN: 3-7964-0062-0
  • Jenny Cockell siehe hier; Beurteilung in Fontana, David (2005) Is there an Afterlife? / A Comprihensive Overview of the Evidence, O-Books, Ropley,  Hants, UK, S. 437, ISBN: 1-903816-90-4
  • Guirdham, Arthur (1978) The Cathars and Reincarnation / The Record of a Past Life in 13th Century France, The Theosophical Publishing House, London,  S. 14, ISBN: 0-8356-0506-x    (2 Alpträume, die sich entsprechen) oder in Kurzform: Christie-Murray, David (1981) Reincarnation / Ancient Beliefs and Modern Evidence, David & Charles (Publ.)  Ltd. Brunel House Newton  Abbot Devon, S. 238, ISBN: 0-7153-7861-9
  • Grubbs, Angela (2006) Chosen to Believe / Present Dreams Past Lives, Pink Elephant Press, Jonesboro, Georgia, ISBN: 0-9772975-0-0
  • Karlen, Barbro (1997) Und die Wölfe heulten / Eine Autobiographie, Perseus, Basel, ISBN: 3-907564-25-1
  • Cynthia Henderson in Ramster, Peter (1990) The Search for Lives Past  / Amazing New Evidence, Somerset Film and Publishing, Sydney, S. 236, ISBN: 0-646-0021-7
  • Bowman, Carol (2003) Return from Heaven / Beloved Relatives Reincarnated within your Family, Harper Torch, New York, S. 13, ISBN: 0-06-103044-9
  • Wieczorek, Udo; Bomm, Manfred (2015) Seelenvermächtnis / Udo W.: Mein zweites Leben, Verlag Gmeiner, Meßkirch, ISBN: 978-3-8392-1782-5

Es gibt weitere Beispiele in der Literatur, bei denen aber das frühere Leben nicht nachgeprüft wurde oder werden konnte. Folgende Links führen auf entsprechende Beispielfälle:

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2. Verstorbenes Kind weist auf Fehler beim Setzen seines Grabsteins

Kelly ist Krankenschwester im Südwesten der USA. Sie erhielt detaillierte Informationen von ihrem verstorbenen 2jährigen Sohn Cody. Er hatte sich zwei Wochen zuvor beim Spielen mit der Pistole seines Vaters schwer verwundet und war an der Schussverletzung gestorben:

Cody erschien mir im Traum. Er war glücklich und gesund. Ich sah ihn als Kind, aber er kam mir älter vor. Er sprach mit mir, als sei er ein Erwachsener.

Er sagte, etwas sei mit seinem Grabstein nicht in Ordnung. Dieser stünde auf dem Grab eines kleinen Mädchens, das zwei Wochen vor ihm gestorben sei. Und er sagte, sein Name sei falsch herum geschrieben.

Am nächsten Tag fuhr ich zum Friedhof und sah, dass auf Codys Grab kein Grabstein stand. Ich rief den Steinmetzbetrieb an und fragte, wann sie den Stein auf das Grab meines Sohnes stellen würden. Sie sagten, er sei schon vor zwei Wochen hingebracht worden. Da ging ich zum Friedhofswärter und fragte ihn, wo die neuesten Grabsteine stünden. Er brachte mich zu einem Grab, und dort war Codys Stein.

Ich fragte den Friedhofswärter, wer dort begraben sei. Er schaute auf seiner Liste nach und sagte, dort liege ein kleines Mädchen, das am 1. Oktober gestorben sei. Cody war am 14. Oktober gestorben.

Alle anderen Grabsteine zeigten in eine Richtung, nur Codys war umgedreht und zeigte in die andere. Für Cody muss das ausgesehen haben, als sei sein Name falsch herum geschrieben!

Ein paar Tage später kam der Steinmetz zum Friedhof und stellte den Stein auf Codys Grab.
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Quelle (und Link zu Literaturseiten):
Guggenheim, Bill u. Judi (1997) Trost aus dem Jenseits, Scherz, Bern, München, Wien, S. 230, ISBN: 3-502-14260-2; Übersetzerin Maja Ueberle-Pfaff und http://www.after-death.com/

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3. Opas Warnung im Traum

Robin leitet einen Kinderhort in Florida. Mehrere Jahre nachdem ihr Großvater mit über siebzig Jahren an einem Herzanfall gestorben war, erschien er ihr genau zum richtigen Zeitpunkt:

Es war im ersten Jahr meines Studiums, ich schlief in meinem Zimmer im Studentenwohnheim. Ich träumte gerade etwas, da brach plötzlich Opa in meinen Traum ein! Er war wirklich da, ich roch sein Rasierwasser und seinen Tabak und spürte seine Wärme. Er schien besorgt um mich. Er sagte: “Schließ die Fenster! Du sollst doch auf dich aufpassen! Schließ die Fenster!” Es war eine eindeutige Warnung.

Ich wachte erschrocken auf und sah mich um. Mein Zimmer hatte zwei Fenster, die zum Hof zeigten, und zwei andere über der Feuerleiter. Ich stand also auf und verriegelte alle Fenster. Ungefähr eine halbe Stunde später hörte ich ein Mädchen in einem Zimmer auf meiner Etage schreien. Ein Mann war die Feuerleiter hinaufgestiegen, hatte offenbar erst an meinem Fenster gerüttelt und war dann zu ihrem weitergeklettert. Später wurde er gefasst.
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Quelle (und Link zu Literaturseiten):

Guggenheim, Bill u. Judi (1997) Trost aus dem Jenseits, Scherz, Bern, München, Wien, S. 126, ISBN: 3-502-14260-2 und http://www.after-death.com

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4. Verstorbener Vater veranlasst die Bestattung seiner Gebeine in einem Schrein

Der in den USA lebende indische Arzt, Dr. Walter D’Souza hatte 1986 eine Reihe realistischer Träume, in denen sein verstorbener Vater, der drei Jahre zuvor in Indien beerdigt worden war, seinen Sarg zu verlassen schien und versuchte, ihm etwas mitzuteilen.

Der Vater, muss man wissen, hatte vor seinem Tod großen Wert darauf gelegt, dass seine Gebeine nach Auflösung des Grabes einmal in einem Totenschrein beigesetzt werden sollten. Die Familie glaubte, dies bereits bei der Beerdigung auch ordnungsgemäß arrangiert und bezahlt zu haben.

Nachdem Dr. D’Souza drei solcher Träume gehabt hatte, setzte ein Brief aus Indien seine Mutter darüber in Kenntnis, dass die Exhumierung und Beisetzung der Gebeine im Schrein nicht, wie erwartet, automatisch nach Ablauf von 2 Jahren vorgenommen werden würde. Wie sich später herausstellte, waren dazu noch weitere Geldzahlungen notwendig, worüber sich die Familie in den USA nicht im Klaren war.

Dr. D’Souza glaubte daraufhin, dass seine Träume eine Verbindung mit der Angelegenheit um die Gebeine seines Vaters hatten. Er überredete seine Mutter, nach Indien zu gehen und der Bestattung beizuwohnen, aber sie und seine Schwester spielten das Problem herunter und wollten kein Geld für die Reise ausgeben. Dann hatte Dr. D’Souza einen 4. Traum, der den ersten 3 ähnlich war. Nun erzählte er der Familie erstmals über seine Träume und bestand darauf, dass seine Mutter nach Indien geht und der Beisetzung der Gebeine beiwohnt. Sie willigte ein und die Träume hörten auf.

Es ist unwahrscheinlich, dass Dr. D’Souza vor seinen Träumen bewusst war, dass noch irgend etwas weiteres zu tun war, um die Gebeine dem Wunsch seines Vaters gemäß aufzubewahren. Für ihn gab es also kein Motiv, solche Träume zu produzieren. Aber es gibt das verständliche Motiv des Vaters, seinen Wunsch nach Beisetzung im Schrein realisiert zu sehen. Er muss danach den Verbleib seiner Gebeine als unkörperliches Wesen verfolgt haben.
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Quelle:
Stevenson, Ian (1992) A Series of Possibly Paranormal Recurrent Dreams, Journal of Scientific Exploration, Vol.  No. 3, S.  281-289

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5. Schwester und Bruder haben denselben Traum

Cindy, 42 Jahre alt, führte ein kleines Geschäft. Ihre Mutter war eine der ersten Personen der Vereinigten Staaten, bei der die Kreutzfeld Jakobs Krankheit (Rinderwahnsinn) diagnostiziert wurde. Ihr Vater versorgte die Mutter. Da niemand vorausahnen konnte, wie lange die Mutter noch leben würde, traf sich Cindy mit den anderen Familienmitgliedern, um zu besprechen, wie es weitergehen sollte. Cindy berichtet:

Von meinem Vater konnte man nicht erwarten, dass er weitere 10 Jahre die Pflege der kranken Mutter übernimmt. In der Nacht der Zusammenkunft mit der Familie hatte ich einen geradezu unglaublich deutlichen Traum. Meine Mutter kam zu mir. Da sie recht schütteres Haar hat, trug sie seit meiner Kindheit Perücken. Im Traum kam sie ohne Perücke und sagte nur: „Es ist Zeit für mich, zu gehen.". Sehr ruhig fügte sie hinzu: „Ich kann nicht länger bleiben und es ist Zeit.". Sie drehte sich um und ging in eine Art Treppenhaus und stieg dort hinauf. Das nächste, was ich sah, war eine grüne Wiese an einem Hügel und sie saß dort auf einer Steinbank und sagte: „Mir geht es gut." Um 6 Uhr am nächsten Morgen rief mein Vater an und sagte, dass sie hinweggeschieden ist.

Erst 3 oder 4 Monate später fand ich heraus, dass mein Bruder denselben Traum gehabt hat. Wir unterhielten uns und ich sagte: „Weißt du, was für einen seltsamen Traum ich gehabt habe?", und ich schilderte den Trauminhalt. Er antwortete: „O, mein Gott, ich hatte praktisch den gleichen Traum.".
                                                                                                                    
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Quelle:
Hart Wright, Sylvia (1999) Paranormal Contact with the Dying: 14 Contemporary Death Coincidences, Journal of the Society for Psychical Research,
Vol. 63, No.: 857, Oct 1999, S. 258-267, daraus S. 263

Weitere Beispiele:
Hardo, Trutz (1998) Wiedergeburt / Die Beweise, Peter Erd, München, S. 59, 64

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6. Nah-Todeserlebnis geträumt

Elisabeth, 64 Jahre alt, ist eine Friseuse, die mit ihrem Mann aus Ungarn emigriert ist. Als sie als junge, verheiratete Frau mit 2 kleinen Kindern in Kalifornien lebte, nahm sich ihre Vermieterin Hazel ihrer an und half ihr, Englisch zu lernen. Nachdem Elisabeth mit ihrer Familie weggezogen war, blieben die beiden Frauen weiterhin in Kontakt. In dieser Zeit erlitt Hazel einen Schlaganfall.

Eines Abends ging ich zu Bett, schlief ein und hatte den Traum, dass ich am Fuß des Bettes von Hazel im Hospital stand, während Hazel friedlich im Bett lag. Plötzlich setzte sie sich auf, aber ihr Körper blieb weiterhin auf dem Bett liegen. Ein Teil von ihr setzte sich in einer Flugbewegung auf, stand auf, und bewegte sich zur Decke des Raums. Sie war in weiß mit weißem Haar und sie zeigte ein unglaublich liebevolles, gebendes Lächeln, als sie auf mich heruntersah und weiter aufstieg und durch die Decke verschwand. Ich wachte auf. Ich sah auf die Uhr. Es war 23 Uhr 38. Am nächsten Tag rief mich ihr Mann an und sagte, Hazel sei um 23 Uhr 38 verschieden.

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Quelle:
Hart Wright, Sylvia (1999) Paranormal Contact with the Dying: 14 Contemporary Death Coincidences, Journal of the Society for Psychical Research,
Vol. 63, No.: 857, Oct 1999, S. 258-267, daraus S. 263

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7. Mutter und Großmutter kommen im Traum zu Besuch

Easter, 53 Jahre alt, ist eine Tanzlehrerin und Ethnologin. Ihre Mutter starb, als sie in ihren späten 50-ern war und Easter hatte seit Jahren belastende Träume, die ihr suggerierten, das Bewusstsein ihrer Mutter sei, wie sie schildert „wie verloren.... Ich war nicht sicher, ob sie nach ihrem Tod wusste, dass sie gestorben war. So, als würde die Mutter zurückkommen, um sich heimlich herumzudrücken und um die Ecke gucken, um uns zu beobachten. Sie war alleine und ich würde versuchen, sie in unser Wohnzimmer zu bringen und sie würde schreien und nein sagen.“

Währenddessen lebte die Mutter dieser Mutter, inzwischen 92 Jahre alt, bei scheinbar guter Gesundheit weiter.

Dann hatte ich den stärksten, lebhaftesten Traum meines Lebens. Plötzlich fand ich mich zu unserem Familiensitz transportiert und meine Großmutter kam herein, dann meine Mutter und alles war so real, wie die Tatsache, dass wir hier sitzen und uns unterhalten. Wir umarmten uns, küssten uns und lachten und giggelten herum und unterhielten uns. Dann sagte ich: „Halt, was machen wir hier eigentlich?“ Mir wurde bewusst, dass meine Mutter seit 10 Jahren tot war. Ich dachte nicht, dass meine Großmutter tot sei.

Nun, sie lachten mich an. Wir saßen am Küchentisch und sie sagten: „Wir wollen Dich nicht beunruhigen. Uns geht es gut. Wir sind zu Hause. Alles ist in bester Ordnung. Wir werden Dich bald wiedersehen.“ Damit war der Traum vorüber und ich wachte auf. Es war mir wie ein Film in Technicolor erschienen. Ich weckte meinen Partner auf und erzählte ihm alles. Es war gegen 2 oder 3 in der Nacht. Ich notierte mir die Zeit. Am nächsten Morgen weckte uns mein Vater mit seinem Telefonanruf auf und sagte: „Großmutter ist vergangene Nacht gestorben.“ Er sagte, wann sie starb und es war auf Minuten genau die Zeit, die ich mir aufgeschrieben hatte.
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Quelle:
Hart Wright, Sylvia (1999) Paranormal Contact with the Dying: 14 Contemporary Death Coincidences, Journal of the Society for Psychical Research,
Vol. 63, No.: 857, Oct 1999, S. 258-267, daraus S. 263

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8. Gut verstecktes Testament wird im Traum gefunden

James L. Chaffin war ein Farmer in North Carolina, USA, der 1905 sein Testament schrieb, in dem er all sein Hab und Gut dem 3. Sohn Marshall vermachte. Seine Frau und die 3 anderen Söhne gingen leer aus. Im Jahr 1919 las Chaffin das 27. Kapitel der Genesis, was ihn dazu anregte, ein zweites Testament anzufertigen, in dem er seine Söhne zu gleichen Teilen bedachte und ihnen die Auflage machte, sich um ihre Mutter zu kümmern. Es gab keinen Zeugen für dieses 2. Testament und Chaffin erzählte auch niemandem etwas davon. Er steckte es beim Kapitel 27 der Genesis in eine von seinem Vater geerbte Bibel und schrieb eine Notiz, die besagte: „Lest das 27. Kapitel der Genesis in der alten Bibel meines Vaters“. Den Zettel steckte er in die Innentasche seines Mantels und nähte die Tasche mit ein paar Stichen zu. Es gibt mehrere Vermutungen darüber, warum Chaffin so seltsam handelte, aber keinen Hinweis darauf, welche die richtige ist.

Im Jahr 1921 stürzte Chaffin und starb an dem Sturz. Da niemand von dem 2. Testament wusste, wurde gemäß dem 1. Testament Marshall der Alleinerbe und niemand focht das Testament an.

Vier Jahre später, 1925 hatte der zweite Sohn, James P. Chaffin, einen Traum, in dem ihm sein Vater (neben seinem Bett) erschien, aber nichts sagte. Der Vater erschien ihm im Juni 1925 in gleicher Weise ein zweites Mal. Diesmal trug er seinen Mantel, schlug ihn zurück, zeigte so die Innenseite und sagte: „Du wirst meinen letzten Willen in meiner Manteltasche finden!“. Danach verschwand er.

James junior konnte nicht definitiv sagen, ob er schlief und dies träumte oder ob er wachte und eine Erscheinung sah. Die Autoren Mattiesen und Gauld gehen von einem Traum aus, der Autor Fontana eher von einer Erscheinung. Ich schließe mich Mattiesen und Gauld an, um die weniger spektakuläre Version zu wählen.

Über seine Mutter erfuhr der Sohn, dass sich der Mantel des Vaters bei seinem anderen Bruder John befand. Er ging am 6. Juni zu ihm und fand eine Innentasche des Mantels zugenäht. In der Tasche entdeckten beide den Zettel mit dem Hinweis auf den Ort des Testaments.

Als vorsichtiger Mensch suchte sich James junior 3 Zeugen und ging mit ihnen ins Haus seiner Mutter, um in der alten Bibel des Großvaters nach dem Testament zu suchen. Er fand es dort im 27. Kapitel der Genesis. Das neu entdeckte Testament brachte er im Dezember 1925 vor Gericht. Sein Bruder Marshall war zu der Zeit bereits gestorben, aber seine Witwe und deren Sohn verteidigten ihr bisheriges Eigentum. Da aber 10 Zeugen gefunden werden konnten, welche die Echtheit der Handschrift des Testaments bezeugten, mussten sie sich geschlagen geben. Das Erbe wurde nun gleichmäßig verteilt.

Eine Woche vor dem Gerichtsverfahren hatte James noch einen dritten Traum, in dem der Vater sehr erregt fragte: „Wo ist mein altes Testament?“.

Beide Autoren (s. u.) diskutieren die Frage nach der besten Erklärung und kommen zu dem Schluss, dass die Annahme einer den Tod überdauernden Energie die wahrscheinlich beste darstellt.

Betrug erscheint sehr unwahrscheinlich, weil sich ein am Fall interessierter Anwalt die Mühe gemacht hat, in einem Kreuzverhör allen Beteiligten „auf den Zahn zu fühlen“ und keine Anzeichen für Unehrlichkeiten fand.

Die Deutung als Super-ASW muss erklären, warum das Testament nicht unmittelbar (in der Bibel) gesehen wurde, sondern den Umweg über den Vater und den Zettel in der Tasche nimmt, dessen Text mit erfasst werden musste. Der Vater im Traum machte auch den Fehler, als Ort des Testaments die Manteltasche anzugeben anstelle der Bibel - eine typisch menschliche Ungenauigkeit. Warum haben nicht die Mutter oder der Bruder John einen „psychometrischen“ Traum gehabt, da sich das Testament im Haus der Mutter bzw. der Mantel in Johns Haus befand. Warum sollte James junior den dritten Traum erzeugen, in dem das alte Testament gesucht wird? Er wusste doch genau, wo es sich befindet. Einem überlebenden Bewusstsein des Vaters traut man eher zu, den Durchblick bezüglich der irdischen Dinge verloren zu haben und sein Interesse an einer gerechten Erbschaft ist eine sehr verständliche Motivation für sein Erscheinen im Traum. James junior dagegen hatte kein Motiv, denn er wusste nichts von einem 2. Testament, als er den Traum hatte. Von einem versteckten Groll seitens James über die Ungerechtigkeit des 1. Testaments wird nichts berichtet. Dieser könnte als Motiv für den Traum gelten. Auch wenn es dieses Motiv gegeben hätte, wäre die Erklärung durch Super-ASW “verzwickt”.      zurück zu “Glaubwürdigkeit”  zurück zum Seitenanfang

Quellen (und Links zu Literaturseiten):
Fontana, David (2005) Is there an Afterlife?/ A Comprehensive Overview of the Evidence, O-Books, Ropley, Hants, UK, S. 52, ISBN: 1-903816-90-4
Mattiesen, Dr. Emil (1987) Das persönliche Überleben des Todes, Bd. 1, de Gruyter, Berlin, S. 429, ISBN: 3-11-011334-1
Gauld Alan (1983) Mediumship and Survival / A Century of Investigations, Paladin, London, S. 233, ISBN: 0-586-08429-0

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Weitere Beispiele zu Träumen, die etwas mit früheren Leben zu tun haben, in meinem Band 2a (hier klicken, um ihn anzuschauen)